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   Lokale Agenda 21 in Nottuln

Projekt Klimaschtuzpreis (Karikatur: Heinrich Schwarze Blanke

Projekt 9 Projekt 7:
Oktober 2005: Gemeinde nimmt Vorschläge für den Klimaschutzpreis entgegen
Oktober 2005:
Wer möchte den Klimaschutzpreis gewinnen?
April 2006: Klimaschutzpreis 2005
Februar 2007: Klimaschutzpreis 2006
April 2008: Klimaschutzpreis 2007
März 2009: Klimaschutzpreis 2008
Mai 2010:
Klimaschutzpreis 2010
August 2010:
Klima-Camp
Nottulner Klimaschutzpreis      

      Westfälische Nachrichten, 1. Mai 2010

Lob für Umweltengagement

Klimapreisträger von einst und heute, politische Prominenz und Bürgerschaft stellten sich zum Abschluss der diesjährigen Verleihung zum Erinnerungsbild zusammen.Fotos:
Klimapreisträger von einst und heute, politische Prominenz und Bürgerschaft stellten sich zum Abschluss der diesjährigen Verleihung zum Erinnerungsbild zusammen.
Fotos: Dieter Klein

Nottuln - Der Andrang in der Aschebergschen Kurie war beträchtlich: Neben früheren wie neuen Klimapreisträgern, Laudatoren und Jugendlichen waren auch die Bundes- und Landespolitiker Dr. Angelica Schwall-Düren, Karl Schiewerling, Werner Jostmeier und André Stinka gekommen. Angesichts solch großen Andrangs verzichtete Bürgermeister Peter Amadeus Schneider darauf, alle einzeln zu begrüßen. Den freundlichen Applaus der Gäste gab er sogleich an die RWE Westfalen-Weser-Ems weiter, die durch Kommunalbetreuer Michael Schmidt vertreten wurden. Denn zwar wird der Nottulner Klimaschutzpreis vom Rat der Gemeinde verliehen, finanziert aber wird er mit insgesamt 2500 Euro von dem Versorgungsunternehmen.

Mit dem Lichtertanz, den die kleinen „Lünige“ des Nottulner Heimatvereins aufführten, fand Ratsherr Wolf Haase (SPD) schnell den Anknüpfungspunkt für seine Laudatio zum 1. Preisträger des Abends in der Kategorie „Institutionen, Vereine“, nämlich den Heimatverein Nottuln selbst. „Dieser Verein versteht sich als ein Teil des öffentlichen Lebens.“ Er organisiert den Umwelttag, sorgt für den Erhalt der Wanderwege, zeigt sein ehrenamtliches Engagement bei den „Nottulner Apfeltagen“, kooperiert mit ähnlich orientierten Gruppen aus Havixbeck, macht aktiv mit in der „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“ und vermittelt nicht zuletzt auch im Zuge seiner Mitarbeit bei der Übermittagsbetreuung an den Schulen Kindern und Jugendlichen das Bewusstsein für umweltgerechtes Verhalten.

Vorsitzender Harald Czipull nahm den mit 1000 Euro dotierten Preis entgegen und dankte sichtlich bewegt: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft und ihr ehrenamtliches Engagement.“

Den Preis der Kategorie „Privatpersonen“, mit 500 Euro ausgestattet, erhielt Andreas Leistikow. Dessen Laudator, Ratsherr Hartmut Rulle (CDU), lobte: „Das ist ein Mensch mit einem eigenen Kopf und vielen Ideen.“ Leistikow war 2004 der Initiator des Nottulner Bürgerwaldes. Bis heute stehen darin 55 Bäume. Und es werden immer mehr. Des Weiteren entwickelte er einen Scheibengenerator zur Stromerzeugung, baute eine Solaranlage für Brauchwasser mit herkömmlichen Mitteln, von der bisher 250 Anlagen verkauft werden konnten. Rulle: „Und ist nicht auch der Bürgerwald als umweltfreundliches, naturnahes und nachhaltiges Kraftwerk zu sehen?“

Andreas Leistikow antwortete schlicht: „I have a dream.“ Er forderte mehr regenerative Energien sowie den Ausstieg aus der Atomenergie.

Den Preis in der Kategorie „Jugend“ - ebenfalls 1000 Euro - durften Detlef Hantke, Tanja George und ihr Team vom Verein „Treffpunkt Jugendarbeit in Nottuln“ entgegennehmen. Hier lobte Ratsherr Helmut Walter (FDP): „Der Verein hat sich als Zweck und Ziel gesetzt, zur Förderung junger Menschen die zu dieser Entwicklung erforderlichen Angebote zur Verfügung zu stellen. Gesellschaftliche Mitverantwortung und soziales Engagement gilt es anzuregen. Und das ist schließlich ein unverzichtbares Element zum Verständnis des Klimaschutzes.“ Bestes Beispiel sei das vom Verein geplante Klima-Camp als Ferienprojekt.

Auch die musikalische Untermalung der Preisverleiung lag in den Händen des „Treffpunktes Jugendarbeit“: Pablo Borde, Luca Fleer und David Gellenbeck von „French Curve“ sorgten für guten Sound.

VON DIETER KLEIN, NOTTULN

 
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