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   Lokale Agenda 21 in Nottuln

Projekt Klimaschtuzpreis (Karikatur: Heinrich Schwarze Blanke

Projekt 9 Projekt 7:
Oktober 2005: Gemeinde nimmt Vorschläge für den Klimaschutzpreis entgegen
Oktober 2005:
Wer möchte den Klimaschutzpreis gewinnen?
April 2006: Klimaschutzpreis 2005
Februar 2007: Klimaschutzpreis 2006
April 2008: Klimaschutzpreis 2007
März 2009: Klimaschutzpreis 2008
Mai 2010:
Klimaschutzpreis 2010
August 2010:
Klima-Camp
Nottulner Klimaschutzpreis      

      Westfälische Nachrichten, 19. März 2009

Millimeterarbeit für die Umwelt

Die Sieger des Nottulner Klimaschutzpreises 2008 mit RWE-Vertreter Michael Schmidt, der Agenda-Beauftragten Gabi Mense-Viehoff und Bürgermeister Peter Amadeus Schneider.Foto:
Die Sieger des Nottulner Klimaschutzpreises 2008 mit RWE-Vertreter Michael Schmidt,
der Agenda-Beauftragten Gabi Mense-Viehoff und Bürgermeister Peter Amadeus Schneider.
Foto: (Sabine Damhorst)

Nottuln - „Wir alle müssen Millimeterarbeit leisten, um unser Klima und unsere Umwelt zu schützen.“ Das war der Tenor der Reden von Bürgermeister Peter Amadeus Schneider, den Laudatoren sowie auch den Gewinnern des Nottulner Klimaschutzpreises 2008. Die Verleihung des Preises, der von der RWE Westfalen-Weser-Ems und dem Rat der Gemeinde Nottuln ausgelobt worden war, fand am Mittwoch in der Alten Amtmannei statt.

In vier Kategorien teilte sich die Preisvergabe: Als Privatperson gewannen Stephan Mondry und Beate Jürgens, Bauherren eines 45 Jahre alten Wohnhauses, das kernsaniert, umgebaut und mit modernster Haustechnik ausgestattet wurde, den Klimaschutzpreis. Laudator Rolf Schulz (UBG) stellte das Projekt, das eine vierjährige Bauzeit in Eigenarbeit in Anspruch genommen hatte, vor.

Die Liebfrauen-Realschule gewann in der Kategorie Schulen und Kindergärten mit vielfältigen Projekten zum Umweltschutz. In der Laudatio von Wolf Haase (SPD) stand die Gemeinschaftsleistung von Schülern, Lehrern und Eltern sowie die Überzeugungsarbeit für Klimaprojekte im Mittelpunkt. Schulleiter Ulrich Suttrup und Schülersprecherin Gesa Strikkeling nahmen den Preis entgegen.

Moritz Hegemann (Bündnis 90/Die Grünen) stellte in der Kategorie Firmen das Gewinner-Projekt „Regiostrom Nottuln Solar GbR“ vor, das jedem Bürger die Investition in regenerative Energie erlaubt. Die Solaranlagen auf den Dächern der Turnhalle am Niederstockumer Weg und auf der Marienschule Appelhülsen, die die Gesellschaft bürgerlichen Rechtes betreibt, machen es möglich.

Bei den Vereinen und Initiativen ging der Heimatverein Schapdetten als Gewinner hervor. Hartmut Rulle (CDU) stellte den erst zwei Jahre bestehenden Verein mit seinen Umweltprojekten Bürgerwald, Müllsammelaktion und Insektenhotel vor. Willi Hartz und Gisela Hanning nahmen den Preis stellvertretend entgegen.

Agenda-Beauftragte Gabi Mense-Viehoff sorgte für den festlichen Rahmen, die junge Pianistin und Schülerin der Liebfrauen-Realschule Isabel Wagner bereicherte die Preisverleihung mit musikalischen Beiträgen. Michael Schmidt von der RWE Westfalen-Weser-Ems überreichte den Gewinnern die Preise und gerahmte Urkunden.

VON SABINE DAMHORST, NOTTULN

 
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