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   Lokale Agenda 21 in Nottuln

Projekt Klimaschtuzpreis (Karikatur: Heinrich Schwarze Blanke

Projekt 9 Projekt 7:
Oktober 2005: Gemeinde nimmt Vorschläge für den Klimaschutzpreis entgegen
Oktober 2005:
Wer möchte den Klimaschutzpreis gewinnen?
April 2006: Klimaschutzpreis 2005
Februar 2007: Klimaschutzpreis 2006
April 2008: Klimaschutzpreis 2007
März 2009: Klimaschutzpreis 2008
Mai 2010:
Klimaschutzpreis 2010
August 2010:
Klima-Camp
Nottulner Klimaschutzpreis      

      Westfälische Nachrichten, 24. April 2008

Klimaschutzpreise 2007 vergeben

Eine fröhliche Runde in der Alten Amtmannei (v.l.): Michael Schmidt (RWE), Dr. Natalie Kammel mit Kindern, Dr. Rainer Möllenkamp (Solarinitiative), Prof. Dr. Wolfgang Köhnlein (Windkraft), Gabriele Mense-Viehoff (Agenda 21), Margret Stehr (Liebfrauenkindergarten) und Bürgermeister Peter Amadeus Schneider.
Eine fröhliche Runde in der Alten Amtmannei (v.l.): Michael Schmidt (RWE), Dr. Natalie Kammel mit Kindern,
Dr. Rainer Möllenkamp (Solarinitiative), Prof. Dr. Wolfgang Köhnlein (Windkraft), Gabriele Mense-Viehoff (Agenda 21),
Margret Stehr (Liebfrauenkindergarten) und Bürgermeister Peter Amadeus Schneider.
(Foto: Dieter Klein)

Nottuln - "Wer? Wie? Was? Wieso? Weshalb? Warum? – Wer nicht fragt, bleibt dumm!“ Diesem flotten Motto aus der Sesamstraße folgend, gestaltete der Liebfrauenkindergarten das Projektjahr „Ein Königreich für die Zukunft“ und wurde damit einer der Gewinner des Klimaschutzpreises 2007, den die Gemeinde Nottuln mit Unterstützung der RWE als Sponsor der Geldpreise im Gesamtwert von 2500 Euro ausgelobt hat. Während einer kleinen Feierstunde am Dienstagabend in der Alten Amtmannei übergab Bürgermeister Peter Amadeus Schneider gemeinsam mit Michael Schmidt (RWE) die Preise an die diesjährigen Gewinner.

Im Beisein der Landtagsabgeordneten Andrè Stinka (SPD) und Werner Jostmeier (CDU) sowie der Agenda-21-Sprecherin Gabriele Mense-Viehoff würdigten Vertreter des Rates die Teilnehmer: Alle Bewerber haben großen Ideenreichtum, Kompetenz und Spaß an der Sache bewiesen. Am Flügel begleiteten Daniel Pollack, Anneke Schröder und Sebastian Vogt – Schüler der Musikschule „Piano Forte“ – mit Werken von Chopin, Mozart und Rachmaninow diese nun schon zum dritten Mal stattfindende Preisverleihung.

Als Erster erhielt Prof. Dr. Wolfgang Köhnlein, Initiator und Betreiber der Nottulner Windkraftanlagen Baumberge Verwaltungs- und Betriebs-GmbH, Preis und Urkunde. In der Laudatio dankte Moritz Hegemann, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen: „Jedes Jahr wird hier so viel Strom erzeugt, wie 350 Haushalte in diesem Zeitraum brauchen. Herr Professor Köhnlein, zu Ihren Repowering-Plänen: Machen Sie es wie die Skispringer, die Gegenwind als Auftrieb nutzen, oder eben wie Windkraftanlagen, die aus Gegenwind viel Energie erzeugen.“

In der Sparte Institutionen/Vereine bekam die „Solarinitiative Nottuln“ unter ihrem Sprecher Dr. Rainer Möllenkamp den Gewinner-Scheck. Laudator Hartmut Rulle, Fraktionsvorsitzender der CDU, gratulierte mit einem Zitat von Maria von Ebner-Eschenbach: „Der wahre Beweis für das Können, ist das Tun!“

Über den Preis „Gruppen/Schulen/Kindergärten“ freute sich das Team des Liebfrauenkindergartens Nottuln. Dazu meinte Laudator Helmut Walter, FDP-Fraktionsvorsitzender: „Plitsch, Platsch, Wasserquatsch! Animiert durch das leider nicht mehr aktive Wasserrad an der Mühle im Twiälf-Lampen-Hook und den witterungsabhängigen Wasserschüben im Nonnenbach kamen die Kinder zum Themen Klimaschutz.“ Und Teamsprecherin Margret Stehr dankte schmunzelnd: „Eigentlich sind wir erst durch eine defekte Steckdose darauf gekommen, daraus ein Umweltprojekt zu entwickeln.“

Als Gewinner unter den „Privatpersonen“ freuten sich Dr. Natalie Kammel, ihr Ehemann Sven Schulte Kammel und deren Kinder über den 625-Euro-Preis-Scheck. Rolf Schulz, Fraktionsvorsitzender der UGB, erläuterte differenziert die energiesparenden Maßnahmen, unter denen die Familie ihren Neubau in der Falkenstraße errichteten. Das Haus „mit dem warmen Pullover“ gilt durch beste Dämmung und Ausnutzung nahezu sämtlicher machbarer Sparstrategien als Niedrigstenergiehaus. Selbst die Spülmaschine reguliert Wasserverbrauch und Temperatur über einen Schmutzsensor . . .

VON DIETER KLEIN, NOTTULN

 
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