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   Lokale Agenda 21 in Nottuln

Projekt 5 Projekt 5:
Juni 2004: Energieverbrauch auf dem Prüfstand
Februar 2005: Energiebilanz auf dem Prüfstand
Mai 2005:
EEA-Bericht (Rat)
Juli 2005:
Projekt-Stand
Juli 2005:
In Sachen Energie gut aufgestellt
November 2005:
Die Preisverleihung
November 2010:
Gold in Sicht?
Kommunales Energiemanagement (European Energy Award - EEA)     

      Verleihung des Preises am 03.11.2005 

 

Westfälische Nachrichten, 4. November 2005

"Gewinner sind nicht zuletzt die Bürger"
Nottuln bekam European Energy Award in Münster

 -ul- Nottuln. "Der ist für das Team," dankte Bürgermeister Peter Amadeus Schneider, nachdem er den European Energy Award aus den Händen von Wirtschaftsministerin Christa Thoben entgegengenommen hatte. Die Vertreter von fünf Kommunen und deren Aktive der Lokalen Agenda waren gestern zur Auszeichnungsveranstaltung in das münstersche Rathaus geladen. Europaweit nahmen 300 Kommunen in acht Ländern an diesem Wettbewerb teil. Bundesweit sind es 50 Kommunen, davon kommen allein 36 aus NRW.
"Es gab Zeiten, da hieß es 'Je mehr Energie eine Volkswirtschaft verbraucht, um so besser geht es ihr.' Das ist heute glücklicherweise anders. Da gilt es, mit wenig Energie viel zu erreichen," reflektierte Dr. Berthold Tillmann, Oberbürgermeister der Stadt Münster, in seiner Begrüßung. "Sehen Sie den Preis als energiepolitisches Abitur. Die Bestrebungen, Energie zu sparen, sollten danach nicht aufhören."
Dass es keinen Trend der sinkenden Energiepreise geben wird, machte Prof. Norbert Hüttenhölscher, Leiter der Energieagentur NRW, die den Energy Award auslobt, deutlich. Gesparte Energie ist der am besten angelegte Euro. Den Energiebedarf reduzieren, den Nutzungsgrad erhöhen und die Effizienz steigern, das ist der richtige Weg.
Neben Nottuln erhielten auch Bottrop und Brakel (Kreis Höxter) den European Energy Award in Silber. An Münster und Ostbevern wurde der European Energy Award in Gold vergeben. Mit einem sympathischen, kurzweiligen Porträt stellten sich die Preisträger vor. Während auf die Großleinwand die schönsten Ecken, Perspektiven und Veranstaltungen der jeweiligen Kommune projeziert wurden, verschaffte ein Laudator den Zuhörern einen Einblick in die Struktur und das Leben vor Ort.
Als Laudator für die Gemeinde Nottuln war Dr. Rolf Gerlach, Präsident des Westfälisch-Lippischen Sparkassen- und Giroverbandes und seit vielen Jahren in Nottuln wohnhaft, nach Münster gekommen. Er freute sich über die Vielzahl von Projekten, die in Nottuln angestoßen und verwirklicht worden sind.
"Armut lernt nicht nur beten, sondern auch nachdenken," antwortete Norbert Wallmann, Stadtdirektor a.D. von Bottrop, auf die Frage von Moderator Tom Hegermann, warum in seiner Kommune schon 1992 Energieuntersuchungen an städtischen Liegenschaften vorgenommen wurden. Mit viel Humor garnierte der Pädagoge Aloys Kleine Büning seine Laudatio für Ostbevern. "Wir haben bei uns nur eine Ampel. Das ist schon mal der erste Punkt, an dem wir sparen."
Die Vertreter aus Politik, Verwaltung und Bürgerschaft, die für die Gemeinde Nottuln nach Münster gekommen waren, konnten sich über den Gewinn des Awards freuen. Mit ausschlaggebend für die Auszeichnung waren, dass die Gemeinde Dächer öffentlicher Gebäude kostenfrei zur Installation von Solaranlagen zur Verfügung stellt. Die Auslobung eines Klimaschutzpreises durch den Rat der Gemeinde, mit dem nachahmenswerte Projekte zur nachhaltigen Energieverwendung prämiert werden sollen, wirkte sich ebenfalls positiv für den Award aus. Ebenso die Erarbeitung eines energiepolitischen Leitbildes durch den Rat in Zusammenarbeit mit der Lokalen Agenda.
"Gewinner sind aber nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger. Kommunen, die Energie einsparen, erwirtschaften so unter anderem Mittel, die für andere wichtigere öffentliche Aufgaben eingesetzt werden können," lobte die Ministerin Christa Thoben abschließend alle Preisträger.

 
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